Zurück zur Startseite

Ungarische Nachnamen: Was Kovács, Nagy und Tóth bedeuten

Gehen Sie durch ein ungarisches Dorf und rufen Sie "Kovács!" — die Chance ist groß, dass sich jemand umdreht. Aber wussten Sie, dass Sie damit eigentlich "Schmied!" rufen? Fast jeder ungarische Nachname bedeutet buchstäblich etwas: einen Beruf, ein äußeres Merkmal, ein Tier oder das Volk, aus dem die Vorfahren kamen.

Auch deutsche Nachnamen tragen natürlich Bedeutung. Aber während Schmidt, Müller und Schneider sich noch selbst verraten, sind die meisten verstummt: Wer hört heute noch den Dorfvorsteher im Namen Schulze, den Gutsverwalter im Meier oder den Fassbinder im Böttcher? Ungarische Namen sind nie verstummt. Ein Ungar hört in seinem eigenen Nachnamen noch das ganz normale Alltagswort. Damit wird ein ungarisches Telefonbuch fast zu einer mittelalterlichen Volkszählung: Man sieht, wer der Schmied war, wer Linkshänder war und wer aus Kroatien kam.

Wie ungarische Nachnamen entstanden

  • Nachnamen entstanden ab dem 14. Jahrhundert, als die Dörfer wuchsen und "János" nicht mehr genügte, um jemanden zu bezeichnen.
  • Man unterschied Menschen auf vier Arten: nach Beruf, Herkunft, Aussehen oder Vatersnamen. Diese vier Kategorien sind bis heute deutlich erkennbar.
  • Erst Ende des 18. Jahrhunderts wurden Nachnamen gesetzlich verpflichtend und festgeschrieben — davor konnte eine Familie ihren Namen noch ändern.
  • Die zehn häufigsten ungarischen Nachnamen tragen zusammen rund 15 Prozent aller Ungarn.

Berufe: das halbe Zunfthaus steht in der Namensliste

Die größte Gruppe der Nachnamen kommt direkt aus der Werkstatt. Jedes Dorf hatte einen Schmied, einen Müller und einen Schneider — und die wurden schlicht nach ihrem Handwerk benannt.

Kovács

Bedeutung Schmied
Herkunft Vom slawischen kovač, "jemand, der schmiedet". Das Wort ist im Ungarischen so alt, dass es niemand mehr als Lehnwort empfindet.
Wussten Sie schon Das ist der ungarische Schmidt. In fast jeder europäischen Sprache führt der Schmied die Namensliste an: Schmidt, Smith, Lefèvre, Ferrari, Herrero, Kuznetsov. Der Schmied war in jedem Dorf unentbehrlich — und es gab ihn nur einmal.

Szabó

Bedeutung Schneider
Herkunft Vom Verb szab, "schneiden, zuschneiden". Ein Szabó ist also wörtlich "der Zuschneider".
Wussten Sie schon Exakt dieselbe Logik wie beim deutschen Schneider und beim englischen Taylor. Das Verb szab ist bis heute in Gebrauch, auch in szabály — "Regel", wörtlich etwas Zurechtgeschnittenes.

Molnár

Bedeutung Müller
Herkunft Vom slawischen mlinar. Der Müller mahlte das Getreide für das ganze Dorf und war damit einer der mächtigsten Männer der Gemeinschaft.
Wussten Sie schon Müller hatten in ganz Europa denselben Ruf: unentbehrlich, aber stets im Verdacht, etwas abzuzweigen. Daher die Sprichwörter — und die schiere Zahl der Namensvettern: Müller, Miller, Mulder, Molnár.

Varga

Bedeutung Schuster, Lederarbeiter
Herkunft Ein altes Wort für jemanden, der Leder gerbte und daraus Schuhe fertigte. Aus dem Alltagsungarischen ist das Wort verschwunden — als Nachname lebt es einfach weiter.
Wussten Sie schon Das moderne Wort für Schuster ist cipész. Fragen Sie einen Ungarn, was varga bedeutet, und er muss oft kurz überlegen — genau wie ein Deutscher bei Namen wie Böttcher, Wagner oder Schröder.

Takács

Bedeutung Weber
Herkunft Vom slawischen tkač. Weben war Heimgewerbe: Leinen, Hanf und Wolle wurden im Dorf selbst zu Stoff verarbeitet.
Wussten Sie schon Das deutsche Gegenstück ist Weber, das englische Weaver. Auffällig viele ungarische Berufsnamen sind slawische Lehnwörter — das Ergebnis jahrhundertelangen Zusammenlebens mit slawischen Nachbarn im Karpatenbecken.

Juhász

Bedeutung Schäfer
Herkunft Von juh, "Schaf", plus der Berufsendung -ász. Dieses Suffix macht aus einem Tier oder einem Ding einen Beruf.
Wussten Sie schon Mit -ász/-ész bauen Sie sich ein halbes Berufsregister: halász (Fischer, von hal), vadász (Jäger, von vad), méhész (Imker, von méh). Alle drei gibt es auch als Nachnamen.

Mészáros

Bedeutung Metzger
Herkunft Vom slawischen mesar, abgeleitet von meso ("Fleisch"). Das zugehörige Verb mészárol bedeutet noch immer "schlachten".
Wussten Sie schon Dasselbe Verb ergab auch mészárlás: "Blutbad". Einer der wenigen ungarischen Nachnamen mit leicht bedrohlichem Beiklang — woran allerdings kein Ungar beim Hören des Namens auch nur eine Sekunde denkt.

Kocsis

Bedeutung Kutscher
Herkunft Von kocsi, "Kutsche". Und kocsi kommt vom Dorf Kocs im Nordwesten Ungarns, wo im 15. Jahrhundert der gefederte Reisewagen entwickelt wurde.
Wussten Sie schon Das ist eines der ganz wenigen ungarischen Wörter, die die ganze Welt übernommen hat: das deutsche Kutsche, das englische coach und das französische coche gehen alle auf dieses eine Dorf zurück. Wer Kocsis heißt, trägt also ein Stück internationale Sprachgeschichte mit sich herum.

Gulyás

Bedeutung Rinderhirt
Herkunft Von gulya, "Rinderherde", plus derselben Berufsendung -ás. Ein Gulyás hütete das Vieh auf der Puszta.
Wussten Sie schon Ja, dasselbe Wort wie die Suppe. Gulyásleves heißt wörtlich "Rinderhirtensuppe" — das Gericht, das diese Hirten im Kessel über dem Feuer kochten. Ein Ungar namens Gulyás heißt also eigentlich "Rinderhirt", nicht "Gulasch".

Szűcs

Bedeutung Kürschner
Herkunft Jemand, der Tierhäute mitsamt dem Fell zu Mänteln und Mützen verarbeitete. In ungarischen Wintern ein hoch geschätztes Handwerk.
Wussten Sie schon Dieser Name steckt im berühmtesten ungarischen Zungenbrecher: Mit sütsz, kis szűcs? — "Was bäckst du, kleiner Kürschner?" Versuchen Sie es einmal laut. Vier Zischlaute hintereinander, jeder davon ein klein wenig anders.

Und es gibt noch viele mehr: Lakatos (Schlosser, von lakat — Vorhängeschloss), Fazekas (Töpfer, von fazék — Topf), Halász (Fischer), Bíró (Dorfrichter), Papp (Priester), Kertész (Gärtner), Pásztor (Hirte), Ács (Zimmermann) und Katona (Soldat). Wer diese Liste auswendig lernt, hat nebenbei ein ordentliches Stück Grundwortschatz mitgenommen.

Völker: der Name, der sagt, woher man kam

Die zweite große Gruppe ist die unterhaltsamste und zugleich überraschendste. Ein bemerkenswerter Teil der häufigsten ungarischen Nachnamen bedeutet nämlich: nicht ungarisch. Wer aus einer anderen Gegend kam oder eine fremde Sprache sprach, wurde nach diesem Volk benannt.

Tóth

Bedeutung Slowake, Slawe
Herkunft Früher nannte man jeden slawischsprachigen Nachbarn einen tót: Slowaken, Slowenen, Ruthenen, Ukrainer. Später verengte sich die Bedeutung vor allem auf "Slowake".
Wussten Sie schon Einer der allergewöhnlichsten ungarischen Nachnamen bedeutet also buchstäblich "Ausländer". Das sagt viel über das Karpatenbecken: jahrhundertelang ein Flickenteppich von Völkern, die neben- und durcheinander lebten.

Horváth

Bedeutung Kroate
Herkunft Von horvát, "kroatisch". Kroatien und Ungarn teilten über achthundert Jahre dieselbe Krone, entsprechend rege war der Verkehr in beide Richtungen.
Wussten Sie schon Achten Sie auf die Schreibweise: das h am Ende wird nicht ausgesprochen. Es klingt wie "Horwaat". Dasselbe stumme Schluss-h finden Sie bei Tóth, Németh und Kossuth — eine altertümliche Schreibweise, die Familien bewusst beibehalten haben.

Németh

Bedeutung Deutscher
Herkunft Von német, "deutsch" — das seinerseits aus dem slawischen němec stammt, gebildet auf němъ: "stumm, sprachlos".
Wussten Sie schon Der Deutsche war also "derjenige, der nicht sprechen kann" — weil er unsere Sprache nicht sprach. Genau die spiegelverkehrte Logik zum Wort "Barbar". Tausend Jahre später heißt ein großer Teil Ungarns noch immer Németh.

Oláh

Bedeutung Walache, Rumäne
Herkunft Das alte Wort für die romanischsprachige Bevölkerung Siebenbürgens und der Walachei.
Wussten Sie schon Dieselbe germanische Wurzel walh steckt auch in "Wales", "Wallonien" und "Walnuss" — überall bedeutete sie einmal: die Leute dort drüben, die anders reden als wir.

Rácz

Bedeutung Serbe
Herkunft Von Rácország, dem ungarischen Namen für Serbien, benannt nach der mittelalterlichen Burg und Region Raška.
Wussten Sie schon Den Namen findet man vor allem im Süden Ungarns, wo sich serbische Familien niederließen, als sie vor den Osmanen flohen. Auch in Budapest erinnert das Rác-Bad an diese Gemeinschaft.

Magyar

Bedeutung Ungar
Herkunft Man heißt nicht Magyar, weil man Ungar ist — man heißt Magyar, weil man der einzige Ungar weit und breit war.
Wussten Sie schon Ein Name unterscheidet nur, wenn er auffällt. In einem ungarischen Dorf bedeutete "Ungar" gar nichts; in einem slowakischen oder deutschen war es sofort die naheliegende Bezeichnung. Das gilt für alle Völkernamen dieser Liste.

In dieselbe Kategorie gehören Török (Türke), Lengyel (Pole), Orosz (Russe), Cseh (Tscheche), Szász (Sachse), Székely (Szekler) und Kun (Kumane, ein türkisches Steppenvolk, das im 13. Jahrhundert in Ungarn aufgenommen wurde). Eine komplette Geschichtsstunde in Nachnamen.

Aussehen und Eigenschaften: Spitznamen, die hängen blieben

Die dritte Gruppe ist die menschlichste von allen. Jemand fiel durch seine Größe auf, durch seine Haarfarbe oder eine Eigenart — und dieser Spitzname wurde zum Familiennamen all seiner Nachkommen.

Nagy

Bedeutung Groß
Herkunft Der häufigste Nachname Ungarns. Aussprache: "nodj" — das gy ist das typisch ungarische weiche d.
Wussten Sie schon Namensforscher weisen darauf hin, dass nagy oft nicht die Statur meinte, sondern das Alter. Lebten drei Männer namens János im selben Dorf, wurde der Älteste zum "Nagy János" und der Jüngste zum "Kis János" — wie man bei uns zwei gleichnamige Vettern als den Großen und den Kleinen unterscheidet.

Kiss

Bedeutung Klein, der Jüngere
Herkunft Von kis, "klein". Das doppelte s ist eine alte Schreibweise, die sich im Nachnamen erhalten hat.
Wussten Sie schon Nein, das hat nichts mit dem englischen "kiss" zu tun. Man spricht es "kisch" aus, denn das ungarische s klingt wie unser sch. Manch ein Ungar im Ausland hat darüber schon amüsante Gespräche geführt.

Balogh

Bedeutung Linkshändig
Herkunft Von bal, "links". Auch Balog geschrieben. Linkshändigkeit war selten genug, um jemanden damit zu bezeichnen.
Wussten Sie schon Es steckt ein doppelter Boden darin: balog konnte auch "ungeschickt" oder "linkisch" bedeuten, genau wie das französische gauche. Hunderttausende Ungarn tragen also einen leicht spöttischen mittelalterlichen Spitznamen.

Fekete

Bedeutung Schwarz
Herkunft Bezog sich auf dunkles Haar oder einen dunklen Teint. Die Gegenstücke sind Fehér (weiß, blond) und Vörös oder Veres (rothaarig).
Wussten Sie schon Diese drei Farbnamen sind zugleich nützlicher Wortschatz: fekete kávé ist schwarzer Kaffee, fehér bor ist Weißwein und vörös bor ist Rotwein. Achtung: Rotwein heißt vörös, nicht piros — das Ungarische hat zwei Wörter für Rot.

Szakáll

Bedeutung Bart
Herkunft Ein Mann mit auffälligem Bart in einer Zeit, in der das nicht die Norm war. Auch Bajusz (Schnurrbart) existiert als Nachname.
Wussten Sie schon Diese Kategorie kann gnadenlos sein: Sánta bedeutet "lahm", Kopasz bedeutet "kahl" und Süket bedeutet "taub". Die mittelalterliche Namensgebung nahm auf Gefühle keine Rücksicht.

Farkas

Bedeutung Wolf
Herkunft Ein alter heidnischer Vorname, der später zum Nachnamen wurde. Kinder erhielten Tiernamen als Schutz: Wer Wolf heißt, wird von Wölfen nicht geholt.
Wussten Sie schon Farkas existiert bis heute als Jungenname und gilt als ungarische Form von Wolfgang — der Mathematiker Bolyai Farkas heißt in deutschen Büchern deshalb Wolfgang Bolyai. Weitere Tiernamen: Bárány (Lamm), Galamb (Taube), Medve (Bär) und Szarka (Elster, mit dem Beiklang "Dieb").

Die vierte Gruppe: woher kamst du?

Wer aus einer anderen Stadt kam, bekam den Namen dieses Ortes plus die Endung -i. Dieses -i bedeutet schlicht "von" oder "aus" — genau das, was im Deutschen das -er in Berliner oder Hamburger leistet.

NachnameKommt vonBedeutet
BudaiBudaDer aus Buda
SzegediSzegedDer aus Szeged
EgriEgerDer aus Erlau
DebreceniDebrecenDer aus Debrecen
ErdélyiErdélyDer aus Siebenbürgen
SzilágyiSzilágyDer aus der Szilágy-Gegend

Dieses -i ist keine namenkundliche Kuriosität, sondern alltägliche Grammatik. Aus Budapest wird budapesti ("Budapester"), aus ma ("heute") wird mai ("von heute"), und német ergibt németországi. Wer die Nachnamen versteht, versteht sofort eines der praktischsten Suffixe des Ungarischen.

Das y des Adels

Hier wird es subtil. Manche Familien schreiben genau dieselbe Endung nicht mit -i, sondern mit -y: Rákóczi gegenüber Rákóczy, dazu Namen wie Károlyi, Andrássy, Batthyány und Széchenyi.

Dieses -y war jahrhundertelang ein Standeszeichen. Adelsfamilien schrieben ihren Namen auf die altmodische Art, und diese Schreibweise wurde zum Beweis ihrer Herkunft. Für einen Ungarn ist der Unterschied zwischen Horváth und Horváthy deshalb kein Tippfehler — es ist der Unterschied zwischen einer Bauernfamilie und einer Familie mit Wappen. Heute hat das keinerlei rechtliche Bedeutung mehr, aber niemand ändert es: Dieser eine Buchstabe ist Familiengeschichte.

Nachname zuerst, Vorname danach

Noch etwas, worüber fast jeder Besucher stolpert: Ungarn stellen den Nachnamen vor den Vornamen. Der Fußballer, den die Welt als Ferenc Puskás kennt, heißt in Ungarn Puskás Ferenc. Auf Formularen, im Krankenhaus und am Klingelschild steht immer zuerst die Familie und dann der Einzelne.

Ungarn ist damit das einzige Land Europas, das diese Reihenfolge verwendet — eine Gewohnheit, die es mit Japan, China und Korea teilt. Stellt sich ein Ungar auf Deutsch vor, dreht er die Reihenfolge meist um, was regelmäßig zu Verwirrung darüber führt, welcher Name nun eigentlich der Nachname ist.

Und dann gibt es noch das -né

  • Traditionell übernahm eine verheiratete Frau den vollständigen Namen ihres Mannes, mit der Endung -né: Kovács Jánosné bedeutet wörtlich "die Frau des János Kovács".
  • In dieser Form verschwand ihr eigener Vorname vollständig aus ihrem amtlichen Namen.
  • Modernere Varianten lassen ihren eigenen Namen bestehen: Kovácsné Szabó Anna oder einfach Kovács Anna.
  • Junge ungarische Frauen wählen heute fast immer eine der beiden letzten Formen. Das klassische -né hört man vor allem bei älteren Generationen.

Namen, die ihren Namen wechselten

Eine letzte Schicht. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert magyarisierten viele deutsche, jüdische und slawische Familien in Ungarn ihren Nachnamen — teils aus Patriotismus, teils aus Notwendigkeit. Und häufig taten sie das, indem sie ihn schlicht übersetzten:

Aus Schwartz wurde Fekete (schwarz). Aus Weiss wurde Fehér (weiß). Aus Klein wurde Kis. Aus Schmidt wurde Kovács. Aus Müller wurde Molnár. Aus Braun wurde Barna.

Das heißt: Ein Teil der Menschen, die heute Kovács oder Fekete heißen, hat gar keinen mittelalterlichen Schmied oder dunkelhaarigen Vorfahren, sondern einen Urgroßvater, der um 1900 ein Formular ausfüllte. Dann erzählt der Nachname nicht die Geschichte eines Berufs, sondern die einer Entscheidung.

Was ein Nachname über eine Sprache verrät

Das Schöne an ungarischen Nachnamen ist, wie durchsichtig sie geblieben sind. Wo ein Deutscher bei Schulze oder Böttcher kaum noch etwas hört, hört ein Ungar in seinem eigenen Namen noch immer das schlichte Wort: den Schmied, den Weber, den Linkshänder, den Kroaten.

Und das hat einen praktischen Vorteil für alle, die die Sprache lernen. Wer diese Liste durchgeht, hat nebenbei Dutzende Alltagswörter mitgenommen — kovács, szabó, juh, hal, bal, fekete, fehér, nagy, kis, farkas — dazu zwei der wichtigsten Suffixe des Ungarischen: -ász/-ész für Berufe und -i für Herkunft. Eine Namensliste ist heimlich eine Vokabelliste.